Niederösterreich

Das größte Bundesland Österreichs umfasst rund 19.178 km² und beherbergt 1,6 Millionen Menschen. Schon aufgrund der Grenzlage zu Tschechien und der Slowakei gilt Niederösterreich als idealer Wirtschaftsstandort.

Niederösterreich ist ein Land mit viel Dynamik

Die aktuellen Wirtschaftszahlen belegen eindrucksvoll, die rasant positive Entwicklung. Aufbauend auf der Stabilierung der Wirtschaft in der zweiten Hälfte 2009 ist 2010 die niederösterreichische Bruttowerttschöpfung um 2 % gestiegen. Für 2011 kann mit einem Wachstum in Höhe von bereits über 2 % gerechnet werden. Niederösterreich ist damit Wachstumsmotor für die Ostregion.

Zur Wachstumsdynamik haben auch der EU-Beitritt, die Öffnung Ost-Mitteleuropas und vor allem die EU-Erweiterung beigetragen. Niederösterreich ist mit der Erweiterung ins Zentrum eines neuen dynamischen Wirtschaftsraums zwischen den Städten Brünn und Bratislava gerückt. Diese Region zeichnet bereits heute ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum aus. Die mittel- und osteuropäischen Länder sind ein wichtiger Wirtschaftspartner für Niederösterreich. Niederösterreichs Exporte betrugen 2009 17,2 % am österreichischen Export. 26 % der Gesamtexporte Niederösterreichs gehen in die MOEL.

Die niederösterreichische Wirtschaft beschäftigte 2009 insgesamt über 556.409 unselbständig Beschäftigte. Größter Arbeitgeber ist das Gewerbe, gefolgt von Handel, Industrie, Verkehr, Tourismus und dem Geld- und Versicherungssektor.

Niederösterreich hat eine große Industrietradition. Der Anteil der Bruttowertschöpfung liegt mit fast 35% über dem österreichischen Durchschnitt. Die wichtigsten Branchen sind:

  • Maschinen- und Stahlbau
  • Elektroindustrie
  • Stein- und Keramische Industrie
  • Eisen- und Metallwarenindustrie
  • Nahrungs- und Genussmittelindustrie
  • Chemische Industrie

Durch die verstärkte EU-Nachfrage hat auch die niederösterreichische Industrie deutliche Produktionsgewinne erzielen können.


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