Beratung und Engineering

Das Image im Ausland ist gut, vor allem in der Unternehmensberatung, der Informationstechnologie und in der Buch- und Medienwirtschaft. Besonders geschätzt werden heimisches Know-how, Innovation, Termintreue und gute Kommunikation.

Österreich investiert in Beratung und Engineering

In der Beratung, insbesondere in der Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, konnten 2010 117.948 Menschen beschäftigt werden. Der Frauenanteil betrug 50 % (vgl. Statistik Austria). Die Investitionen gemessen am Gesamtumsatz beliefen sich im Durchschnitt auf 6,5 % und betrugen 2008: 11,1 %, 2009: 7,5 % und 2010: 6,5 %. Die Investitionen in Ein-Mann-Unternehmen beliefen sich 2010 auf 11,3 % (KMU Forschung Austria). Für die Aus- und Weiterbildung im Consulting wurden 2010 lediglich 1 % vom Gesamtumsatz investiert. Das Bundesland Steiermark führt hinsichtlich der Investitionsbereitschaft für Ausbildung mit 1,7 %, gefolgt vom Burgenland mit 1,5 % und Niederösterreich mit 1 %. Schlusslicht ist Wien und liegt unter dem Gesamtumsatz. Am meisten wird in die Ausbildung von Finanzdienstleistern, Unternehmensberatern und IT-Dienstleister sowie Immobilien- und Vermögenstreuhänder investiert. Bei einer Zufriedenheitsstudie beurteilten für das 1. Halbjahr 2011 17 % der Berater ihre Auftragslage als sehr gut, 34 % als „eher gut“, 32 % als „befriedigend“ und die restlichen als „unbefriedigend“. Die Bundesländer Oberösterreich, Salzburg und Tirol zeigen sich mit ihrer Auftragslage am zufriedensten (vgl. KMU Forschung Austria, online).

Exportquote zufriedenstellend 

Vor allem Ein-Mann-Unternehmen konnten im Exportgeschäft 10 % ihres Gesamtumsatzes erwirtschaften. Die höchsten Exportanteile verzeichnen Unternehmensberatung und Informationstechnologie (19,4 %), Buch- und Medienwirtschaft (17,6 %) und Versicherungsberater (1 %) (vgl. KMU Forschung Austria, online).

Aufschwünge 

Einen Aufschwung für das 1. Halbjahr 2011 erleben Ein-Mann-Unternehmen mit einem Umsatzanstieg von 6,2 % und KMUs mit einem Umsatzwachstum von 4,7 %. Besonders optimistisch sind die Finanzdienstleister, die einen Aufschwung von +6,9 % im Umsatz erwarten (vgl. KMU Forschung Austria, online).

Image im Ausland

Das Image im Ausland ist gut, vor allem in der Unternehmensberatung bzw. Informationstechnologie sowie in der Buch- und Medienwirtschaft. Besonders geschätzt werden heimisches Know-how, Innovation, Termintreue und gute Kommunikation (vgl. KMU Forschung Austria, online).

(Mag. Markus Pellischek-Wilsdorf)