Tirol

In einer beeindruckenden Gebirgslandschaft ist Tirol mit der Landeshauptstadt Innsbruck nicht nur eine lebenswerte Region, sondern es profitiert die Wirtschaft auch aufgrund der Nachbarschaft zur Schweiz und Deutschland.

Die Wirtschaftsstruktur in Tirol ist regional sehr unterschiedlich 

Der Großraum Innsbruck hat eine Konzentration der Bildungs- und Verwaltungsinfrastruktur bei gleichzeitig vorhandenen größeren Industriebetrieben. Im Rest des Landes ist die Wirtschaft überwiegend durch Klein- und Mittelbetriebe geprägt, vor allem das Oberland, der Bezirk Kitzbühel und Osttirol sind von einer kleinbetrieblichen Struktur geprägt. Im Bezirk Kitzbühel sind aber auch Industrie- bzw. Dienstleistungsbetriebe mit europaweiter Bedeutung in den Bereichen Spanplatten, Pharmazie, Dämmstoff sowie Tourismus (Incoming und Outgoing) angesiedelt.

Die Industrie ist vor allem im Großraum Innsbruck, in den Bezirken Schwaz und Kufstein (Unterinntal) und im Raum Reutte vertreten. Im Oberland und im Bezirk Kitzbühel dominiert der Tourismus. Er spielt im ganzen Land eine große Rolle. Der Bezirk Schwaz hat sowohl bedeutende Industriegegenden wie auch die wichtigen Tourismusregionen (Zillertal und Achensee) aufzuweisen. Tirol verfügt über circa 340.000 Gästebetten, etwa die Hälfte davon in Hotels, 30 % in Ferienwohnungen. Der Tiroler Tourismus beschäftigt etwa 53.000 Arbeitnehmer, viele davon jedoch nicht ganzjährig. 

Die Landwirtschaft spielt wirtschaftlich keine große Rolle, ist jedoch wichtig für das Selbstverständnis des Landes und für die Erhaltung des Landschaftsbildes. Die Tiroler Wirtschaft ist stark in den internationalen Warenverkehr eingebunden. 42 % des gesamten Bruttoregionalproduktes werden durch Exporte erwirtschaftet. Die Flaggschiffe der Tiroler Industrie exportieren ihre Produkte in die ganze Welt. Nicht zu unterschätzen ist allerdings auch der Anteil jener kleinen und mittelständischen Unternehmen die weltweit, aber auch in den Nahmärkten erfolgreich aktiv sind.


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