Oberösterreich

Ebenfalls als großartiger Wirtschafststandort gilt Österreichs zweitgrößtes Bundesland Oberösterreich und Exportland Nr. 1. Insbesondere die Landeshauptstadt Linz stellt einen Wirtschafts-Hotspot dar.

Oberösterreich hat sich wegen der offensiven Wirtschaftspolitik

in den letzten Jahren hervorragend entwickelt und bringt die besten Voraussetzungen mit, sich nachhaltig unter den Top-Regionen Europas zu platzieren. "Qualität ist Trumpf" heißt es aber auch bei unseren touristischen Angeboten, ob Wintersport oder Sommerfreizeitvergnügen.

Mit dem Beitritt der Länder Mittel- und Osteuropas zur Europäischen Union im Mai 2004 erlangte Oberösterreich endgültig seine historische und geografische Lage als wichtige Handelsdrehscheibe im Herzen unseren Kontinents.

Natürlich hat der größere, europäische Markt, von dem Oberösterreich 1995 Bestandteil wurde, auch Herausforderungen – wie etwa ein Mehr an Wettbewerb – gebracht. Eine Reihe von Kennzahlen verdeutlichen jedoch, dass Oberösterreich seine Chancen genützt hat und dieser zusätzliche Wettbewerb dem Wirtschaftsstandort Oberösterreich volkswirtschaftlich gut getan hat. Oberösterreichs Wirtschaft hat vom Binnenmarkt stark profitiert.

Oberösterreich hat sich in den 15 Jahren EU-Mitgliedschaft gut entwickelt: Die Exportquote ist von 33,6 auf 61 Prozent gestiegen, die Anzahl der Unternehmen erhöhte sich um 64,2 Prozent und OÖ ist seit 2004 österreichweiter Patentkaiser. Weiters sind insgesamt 3,4 Milliarden Euro aus den EU-Fördertöpfen für verschiedenste Projekte nach Oberösterreich geflossen.

Seit dem EU-Beitritt 1995 hat Oberösterreich ein jährliches Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 2,6 Prozent verzeichnet. 47.000 neue Arbeitsplätze sind geschaffen und 19.000 Betriebe gegründet worden. Aus den EU-Töpfen sind 2,15 Milliarden Euro nach Oberösterreich geflossen.

Oberösterreich hat seine Position als Exportbundesland Nr. 1 weiter gefestigt. 27 Prozent aller Exporte Österreichs kommen aus unserem Bundesland. Ingesamt konnte die oö. Exportquote von 33,6 Prozent (1995: 28 Mrd. Euro) auf 61 Prozent (2008: 47,4 Mrd. Euro) bzw. 51,6 Prozent (2009: 45,7 Mrd. Euro) gesteigert werden. Damit wird jeder zweite Arbeitplatz in Oberösterreich indirekt oder direkt durch den Export von innovativen Produkten und Dienstleistungen gesichert.


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