Kärnten

Das südliche Bundesland Kärnten offeriert ein ausgezeichnetes Wirtschaftsumfeld und einen tollen Standort, unter anderem angrenzend zu Italien und Slowenien.

Kärntens Wirtschaft ist durch eine gemischte Struktur

Mit starker Dominanz des Zentralraumes gekennzeichnet. Schwerpunkte bilden die Elektroindustrie mit führenden Unternehmen im Elektronik- und Softwarebereich sowie die chemische Industrie. Die traditionell starke Baubranche - etwa ein Drittel der Beschäftigten des sekundären Sektors sind im Baugewerbe tätig - ergänzt um innovative Technologien und Produkte der Umwelttechnik und Holzindustrie sind weitere Eckpfeiler von Kärntens Wirtschaft. Die hoch entwickelte Tourismuswirtschaft ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl innovativer Netzwerke bei Angebotsentwicklung und Marketing.

Die Kärntner Exportwirtschaft ist ein aufstrebender Wirtschaftszweig. In Kärnten werden von zehn Euros sechs im Export verdient. Da immerhin 1.500 Kärntner Betriebe regelmäßig exportieren und weitere 1.000 Betriebe als Zulieferer indirekt vom Export profitieren, wurde mit der Exportoffensive in Höhe von 550.000 Euro (2009 bis 2011) ein Schwerpunkt im Zuge der Wirtschaftskrise gesetzt.

Bemerkenswert waren Kärntens Exporte im Jahr 2009 nach China. Diese haben sich trotz Krise fast verdoppelt auf 112 Mio. Euro. Russland und Tschechien sind zwei neue Länder in der Top-Ten-Exportländer-Liste Kärntens. 30 Prozent der exportierten Waren sind Maschinen, elektrotechnische Apparate, mechanische Geräte sowie Holz und Holzprodukte.


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