Maschinen- und Anlagenbau

Innovative Klein- und Mittelbetriebe im Maschinen- und Anlagenbau versorgen den Weltmarkt mit High-Tech-Anwendungen und Spezialmaschinen und positionieren sich europa- und weltweit im Spitzenfeld.

Der Wirtschaftssektor Maschinen- und Anlagenbau gehört zu den umsatzstärksten und größten Branchen im Lande. Hochqualifizierte Mitarbeiter, erstklassige Qualität sowie ein 'Hand-in-Hand' von Betrieben und Forschungsinstitutionen sind die Basis für den internationalen Erfolg österreichischer Unternehmen. Innovative Klein- und Mittelbetriebe versorgen den Weltmarkt mit High-Tech-Anwendungen und Spezialmaschinen und positionieren sich europa- und weltweit im Spitzenfeld! Unter den Top-produktivsten KMUs ist Österreich nach Angaben des World Competitivness Yearbook 2010 weltweit sogar die Nummer 1!

Maschinenbau – Nr. 1 in Österreich

Der Maschinen- und Anlagenbau wird in Österreich unter der Dachbranche „Maschinen- und Metallwarenindustrie“ geführt, welche mit ihren rund 154.000 Beschäftigten mit Abstand zum industriellen „Nr. 1 Arbeitgeber“ im Lande zählt. Ein Umsatz von 33 Mrd. Euro (2010) zeigt die Kontinuität der Branche als aktiver Job- und Wirtschaftsmotor. Zu den wichtigsten Sparten im Maschinen- und Anlagenbau zählen Metallkonstruktionen, Hebe- und Fördermittel, Schienenfahrzeuge sowie Land- und Forstmaschinen (siehe dazu auch Agrar- und Forsttechnik). Das österreichische Stärkefeld im Bereich Maschinenbau ist die Ausrichtung auf Nischenmärkte mit qualitativ hochwertigen Spezialmaschinen. Beispielsweise eines der bekanntesten und beliebtesten Kinderspielzeuge der Welt – Lego – wird mit österreichischem Technik-Know-how hergestellt. Größte Abnehmer und Investoren österreichischer Maschinen und Anlagen sind die Maschinenbaubranche selbst sowie die Metallindustrie, die Chemie- und Elektroindustrie (Wifo-Investitionstest 2009; veröffentlicht 01/2010).

Vor allem das Bundesland Oberösterreich gehört mit seinen angesiedelten Unternehmen, den Ausbildungseinrichtungen sowie Forschungsinstitutionen zu den heimischen Zentren im Bereich Mechatronik, Maschinen- und Anlagenbau. Speziell die Kombination aus Maschinenbau, Elektronik und Informationstechnologie – das Segment Mechatronik – erweist sich als zukunftsträchtige Wachstumsbranche und ist aus der Maschinen- und Anlagenbaubranche nicht mehr wegzudenken.

Weltweit angesehener Partner

Ein Exportanteil von über 20 Prozent am gesamten österreichischen Außenhandel ist die Maschinen- und Metallwarenindustrie DER österreichische Spitzenexporteur. Mit einem Export-Umsatzplus von 12,2 % im Jahr 2010 auf über 23 Mrd. Euro segelte die Maschinenbau- und Metallwarenbranche auf äußerst gutem Kurs ins Jahr 2011. Die jüngsten Exportzahlen zeigen die beeindruckende Exportkraft der Branche. Bereits im ersten Halbjahr 2011 gab es einen Außenhandelszuwachs von über 22 Prozent (Zahlen: Statistik Austria; FMMI 2011) zu verzeichnen, was bestätigt, dass die österreichischen Unternehmen ihre Chancen voll nutzen! Alleine das Segment „Maschinen“ nimmt einen Exportanteil von 13,5 Prozent am Gesamtaußenhandel ein (Statistik Austria; Stand Sept. 2011). Der Großteil der Exporte geht ins europäische Ausland, wobei Deutschland zu den größten Abnehmern zählt. Die gestiegenen Ausfuhren nach Osteuropa, Asien, und Übersee sind Zeugnis für die dynamische Entwicklung in Richtung neuer Märkte.

Individuelle Lösungen in zuverlässiger Produktqualität, die genau auf die Anforderungen des Kunden zugeschnitten sind, überzeugen auf dem internationalen Markt. Für die heimischen Maschinenbauer erweist sich ihr Dienstleistungsangebot als immer wichtiger werdendes Segment. Angefangen bei der Planung von Projekten, über den Anlagenaufbau bis hin zum „After-Sales-Service“, wie die Wartung oder Reparatur. Produktqualität auf höchstem Niveau, die Erfahrung der Unternehmen mit ihren hochqualifizierten Branchenfachkräften und die äußerst günstige geografische Lage im Herzen Europas lassen die österreichische Maschinen- und Anlagenbauindustrie optimistisch in die Zukunft blicken.

(Mag. Sandra Hollersbacher)