Agrar- und Forsttechnik

Heimische Unternehmen bieten ein Angebot an modernster Landwirtschaftstechnik in Kombination mit Hightech und Informationstechnologie. Exportschlager: Saat-, Ernte- und Düngemaschinen, Holzbringungstechnik und Wetterstationen.

Die Agrar- und Forstwirtschaft ist ein wesentlicher Bereich des österreichischen Wirtschaftssystems und hat erheblichen Einfluss auf eine Vielzahl anderer Wirtschaftsbereiche wie beispielsweise auf die Nahrungsmittelindustrie, den Bau, Handel und den Dienstleistungs- bzw. Tourismussektor. Wie kein anderer Wirtschaftszweig ist der Agrarsektor von einem immanenten Strukturwandel betroffen, was sich an dem, seit den 50-er Jahren zu beobachtenden, europaweiten Rücklauf land- und forstwirtschaftlicher Betriebe ablesen lässt. Trotz des Rückgangs der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft ist die österreichische Agrar- und Forstwirtschaft eine wichtige und exportorientierte Branche, welche den gesamten Außenhandel stärkt. Das bestätigen nicht zuletzt die aktuellen Zahlen einer Analyse des Außenhandels im Wertevergleich der ersten Quartale 2010 und 2011 (vgl. Statistik Austria). Der gesamte Agrarexport kann ein Plus von über 20 Prozent verbuchen, wertmäßig konnte dabei in allen Segmenten ein klarer Zuwachs verzeichnet werden.

Wichtigster Exportpartner im gesamten agrarischen Außenhandel ist nach wie vor Deutschland, wobei die neuen EU-Staaten wie beispielsweise Ungarn, Slowenien und Tschechien als starke Zukunftsmärkte von sich hören lassen. Vor allem im Bereich Agrar- und Forsttechnik (Landmaschinen, landwirtschaftliche Geräte und Forsttechnik) sind österreichische Produkte stark gefragt und liegen international im absoluten Spitzenfeld.

„Rot-Weiß-Rote Qualität“ und modernste Technik als Exportschlager

Die Exportzahl allein bei Zugmaschinen für die Land- und Forstwirtschaft lag im Jahr 2009 bei 9.741 exportierten Maschinen, welches das zweithöchste Ergebnis der letzten 30 Jahren darstellt (vgl. Grüner Bericht 2010, Bundesanstalt für Agrarwirtschaft). Beachtlich ist dabei die Exportquote von rund 80 Prozent im Bereich Landmaschinentechnik und Traktoren, wobei Frankreich und Deutschland, gefolgt von Italien und der Schweiz zu den stärksten Abnehmerländern gehören. Die Export-Erfolge gehen weit über Europas Grenzen hinaus, auch der asiatische Raum und die USA schätzen österreichische Qualitätsprodukte aus der Agrar- und Forsttechnik. Heimische Unternehmen bieten ein Angebot an modernster Landwirtschaftstechnik in Kombination mit Hightech und Informationstechnologie auf neuestem Stand – somit wird die optimale Anpassung ständiger Strukturveränderungen der weltweiten Agrar- und Forstwirtschaft gewährleistet.

Die vielfältigen Absatzmärkte mit ihren differenzierten Anforderungen stellen die österreichische Agrar- und Forsttechnik immer wieder vor neue Herausforderungen, wobei sich die österreichischen Unternehmen immer wieder als kompetente Partner in Sachen Agrar-, Land- und Forsttechnik erweisen. Mit Know-How, Kundenorientierung und bewährter 'rot-weiß-roter Qualität' entwickeln heimische Hersteller Technik die beste Effizienz und Leistung bietet. Nicht nur im europäischen Raum ist Landwirtschaftstechnik 'made in Austria' vertreten ist – die tendenzielle Nachfrage auf dem 'Weltagrartechnikmarkt' nach österreichischer Qualität ist steigend!

(Mag. Sandra Hollersbacher)


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